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Giro d'Italia 2010 - 3. Etappe

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Robert Förster sprintet auf Platz drei beim Scheldeprijs

Schoten: 07.04.2010

Robert Förster hat dem Team MILRAM bei der 98. Auflage des Scheldeprijs (7. April / 1.HC) eine weitere Top-Platzierung eingefahren. Der Sprinter des deutschen ProTour-Rennstalls spurtete bei der Massenankunft nach 205,4 Kilometern von Antwerpen nach Schoten auf Rang drei. Förster vollendete somit erfolgreich die aufwendige Sprintvorbereitung seiner Mannschaft im Finale des traditionsreichen Rennens. Sieger im belgischen Flandern wurde Tyler Farrar (Garmin-Transitions) vor Robbie McEwen (Katusha).

„Wir sind heute richtig gut gefahren“, resümierte der Sportliche Leiter Ralf Grabsch nach der Zielankunft. „Es hat gut gepasst. Wir hatten uns vorgenommen, keinen Zug für Robert Förster aufzubauen, sondern ihn im Finale gezielt in Position zu fahren. Das haben wir sehr gut umgesetzt. Die Vorarbeit im Finale haben Wim de Vocht und Thomas Fothen geleistet, danach hat Roy Sentjens übernommen und sich für Frösi voll rein gehauen. So ein Rennen gibt uns allen, nach dem unglücklichen verlängerten Wochenende, wieder Auftrieb.“

Acht Ausreißer bestimmten das Geschehen des Tages. Jonas Ljungblad (Omega Pharma-Lotto), Mathew Hayman (Sky), Jackson Stewart (BMC), David Boucher (Landbouwkrediet), Arnoud van Groen (Vacansoleil), Cyril Lemoine (Saur-Sojasun), Gregory Joseph (Topsport Vlaanderen) und Niko Eeckhout (An Post-Sean Kelly Team) führten lange mit großem Vorsprung, zwischenzeitlich sogar mit mehr als sechs Minuten. Das Hauptfeld ließ die acht Flüchten bei bewölkten rund 18 Grad Celsius lange Zeit an der Spitze gewähren.

Gemeinsam mit QuickStep und HTC-Columbia organisierte das Team MILRAM in der heißen Rennphase die Aufholjagd. Schlagartig schmolz der Vorsprung der Ausreißer, 20 Kilometer vor dem Ziel waren es keine 40 Sekunden mehr. Immer wieder zeigten sich die cyan-farbenen Trikots an der Spitze der Verfolgergruppe, die den Ausreißversuch schließlich wenige Kilometer vor dem Ziel beendeten und die Massenankunft einläuteten.

Der Scheldeprijs wurde 1907 zum ersten Mal ausgetragen und zählt somit zu den ältesten und traditionsreichsten, belgischen Radrennen. Gestartet wird in der Hafenstadt Antwerpen. Über Beerse geht es westlich an Turnhout, der Geburtsstadt von Wim de Vocht, vorbei nach Meerle an die Niederländische Grenze. Von dort fahren die Radprofis wieder südlich durch Brecht, bevor der Sieger, üblicherweise in einem Massensprint, in Schoten gekürt wird.


Ergebnis:
1 Tyler Farrar (Garmin)
2 Robbie McEwen (Katusha)
3 Robert Förster (Team MILRAM)
4 Gregory Henderson (Sky)
5 Wouter Weylandt (Quick Step)
6 Enrico Rossi (Ceramica Flaminia)
7 Kris Boeckmans (Topsport Vlaanderen)
8 Jimmy Casper (Saur-Sojasun)
9 Lloyd Mondory (Ag2r)
10 Alexander Kristoff (BMC)
 
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Milram setzt auf Doppelspitze Roberts und Förster

19.03.2010 - (rsn) – Das Team Milram setzt bei der am Montag beginnenden Katalonien-Rundfahrt (22. – 28. März) auf eine Doppelspitze. Bei dem einwöchigen ProTour-Rennen durch den spanischen Nordosten führen der australische Allrounder Luke Roberts und Sprinter Robert Förster die Dortmunder Equipe an. Johannes Fröhlinger wird nach überstandener Magen-Darm-Erkrankung wieder ins Renngeschehen einsteigen. Mit Matthias Ruß und Neoprofi Dominik Nerz stehen zwei weitere kletterstarke Fahrer im achtköpfigen Aufgebot

Das Milram-Aufgebot: Robert Förster, Johannes Fröhlinger, Artur Gajek, Dominik Nerz, Dominik Roels, Luke Roberts, Matthias Ruß, Paul Voß

 
:mallorca challenge - 2.Etappe

Freire schneller als Greipel, Förster Vierter

Oscar Freire (Rabobank) gewinnt die Trofeo Cala Millor.Foto: ROTH08.02.2010 - (rsn) – Bei der Mallorca Challenge zeigen sich die deutschen Sprinter auch am zweiten Tag von ihrer besten Seite. Nachdem André Schulze (PSK Whirkpool) zum Auftakt Platz vier belegt hatte, musste sich André Greipel (HTC-Columbia) am Montag bei der Trofeo Cala Millor nur dem Spanier Oscar Freire (Rabobank) geschlagen geben. Eine starke Leistung zeigte auch Robert Förster (Milram). Der 32-jährige Leipziger kam nach 172,4 Kilometern hinter dem Spanier Manuel Cardoso (Footon-Servetto) als Vierter ins Ziel. Fünfter wurde mit dem Vortagszweiten Koldo Fernandez (Euskaltel) ein weiterer Spanier.

Für den mittlerweile fast 34 Jahre alten Freire ist Mallorca ein gutes Pflaster. Der dreimalige Weltmeister feierte im Lauf seiner langen Karriere bereits acht Siege bei der fünfteiligen Rennserie auf der Baleareninsel. Am ersten Tag der diesjährigen Auflage war Freire bei der Trofeo Palma de Mallorca hinter dem Australier Robbie McEwen (Katjuscha) und Fernandez auf Rang drei gesprintet. Der sieben Jahre jüngere Greipel, überragender Sprinter zum ProTour-Auftakt bei der Tour Down Under, rehabilitierte sich für seinen 15. Platz zum Auftakt. Milram-Sprinter Förster schließlich schaffte nach einem enttäuschenden Auftritt in Australien erstmals in dieser Saison eine Platzierung unter den besten Fünf.

„Wir haben fünf Kilometer vor dem Ziel angefangen für Robert anzufahren. Die Mannschaft hat sich gut gefunden und genauso gut weiter gearbeitet“, so Milrams Sportlicher Leiter Christian Henn. „Wir können die Sprintvorbereitung sicherlich noch etwas verbessern, aber wir sind auf einem guten Weg.“

Der größte Teil des Rennens wurde von einer fünf Fahrer starken Ausreißergruppe bestimmt, die sich nach gut 20 Kilometern gefunden hatte. Die Spanier Luis Mas (Burgos Monumental), Manuel Ortega (Andalucia-Cajasur) und Andoni Blazquez (Orbea), der Franzose David Deroo (Skil-Shimano) sowie der Niederländer Ronan Van Zandbeek (Van Vliet EBH Elshof) hatten schon nach weiteren zehn Kilometern einen Vorsprung von gut sechseinhalb Minuten auf das Feld herausgefahren.

Erst als die Sprinterteams nach rund 90 Kilometern die Verfolgung organisierten, begann der Abstand schnell zu schrumpfen. 35 Kilometer vor dem Ziel betrug er noch rund 1:30 Minuten. Kurz darauf setzte sich Van Zandbeek mit einer Attacke vom Rest der Spitzengruppe ab. Das verbleibende Quartett wurde 20 Kilometer vor dem Ziel gestellt, für den letzten der Ausreißer war die Flucht sechs Kilometer später beendet. Bei hohem Tempo teilte sich das Feld sechs Kilometer vor dem Ziel. Bei der folgenden Sprintankunft sicherte sich Freire überlegen seinen ersten Saisonsieg.

 
:tagebuch down under - 6. Etappe

Gelungener Saisonauftakt für unser Team

Von Robert Förster

24.01.2010 - (rsn) - Am heutigen Sonntag stand nun die letzte Etappe im Zentrum von Adelaide auf dem Plan: ein Rundstreckenrennen über 90 km.

Wir sind heute früh noch eine Stunde gerollt, denn die Beine waren gestern nicht die besten. Um 13:30 Uhr erfolgte der Start. Unser Ziel war heute, das Bergtrikot und vor allem Platz drei von Luke Roberts und Platz neun von Markus Fothen zu verteidigen. Auf dem fünf Kilometer langen, verwinkelten Innenstadtkurs von Adelaide war es von Anfang an ein sehr schnelles Rennen. Aber Thomas Rohregger hatte seine Leute wieder einmal im Griff, so dass er nach knapp der Hälfte des Rennens sein Bergtrikot endgültig sicher hatte.

Den ersten Zwischensprint gewann leider McEwen, und schob sich damit im Gesamtklassement an Luke vorbei. Wir haben dann in den letzten Runden noch alles versucht, um Luke nach vorne zu bringen, aber es war einfach nicht sein Kurs. Bei mir spielten dann im Finale die Beine auch nicht mehr mit, so dass ich mit dem Feld ins Ziel rollte. Zu allem Überfluss wurde Henderson Zweiter. Dank der Zeitbonifikation kam er dann auch im Gesamten nach vorne bis auf Rang drei, und Luke war damit nur noch Fünfter.

Alles in allem war es trotzdem für uns ein gelungener Auftakt hier in Australien. Ich brauche sicherlich noch ein paar Kilometer, um ganz vorne mitfahren zu können, aber das wird schon. Nun genießen wir hier noch einen Tag unter der australischen Sonne, um dann wieder zurück ins kalte Deutschland zu fliegen.

Bis die Tage

Euer Frösi

Robert Förster führt zum Saisonauftakt bei der Tour Down Under die Sprintabteilung seines Milram-Teams an. In seinem Tagebuch auf Radsport News wird „Frösi“ vom ersten ProTour-Rennen der Saison berichten.

 
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