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Giro d'Italia 2010 - 3. Etappe

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:tagebuch down under - Vor der 1. Etappe

Adelaide im Armstrong-Fieber

Von Robert Förster

Adelaide im Armstrong-Fieber18.01.2010 - (rsn) – Heute war mal wieder ein Tag der Entspannung, oder anders gesagt: Der Tag vor der ersten Rundfahrt des Jahres. Wir hatten mal wieder super Wetter: 23 Grad, viel Sonne, nicht zu kalt und nicht zu warm. Ideal, um sich im Training zwei Stunden die Füße zu vertreten - heute mal nicht zu siebent, sondern zu neunt. Unsere beiden Mechaniker haben den Tag genutzt, um sich ein bisschen außerhalb des Geschehens ein Bild von uns zu machen. In einem Café am Strand diskutiert es sich auch besser als nach einem Rennen.

Bei der Tour Down Under sind alle Rennfahrer fast zehn Tage lang in demselben Hotel. Das heißt, alle laufen sich früher oder später über den Weg. Alle? Fast alle. Heute beim Essen haben wir uns nämlich gefragt, was Lance eigentlich so treibt, wenn sich alle beim Essen treffen. Ihn sieht man frühestens an der Startlinie und spätestens am Ziel.

Wenn man aus dem Hotel geht und dort warten 100 Leute auf Lance, kann man sich schon vorstellen, dass er auch mal seine Ruhe haben will. Denn spätestens, wenn er an der Strecke auftaucht, ist die Hölle los. Lance hier, Lance da. Es ist schon Wahnsinn, welch eine Anziehungskraft ein Sportler auf Menschen haben kann. Bei seinen Charity Ride am Samstag waren stolze 5.000 Leute am Start: Man hat das Gefühl, dass ganz Adelaide im Armstrong-Fieber ist.

Bis Morgen

Euer Frösi

Robert Förster führt zum Saisonauftakt bei der Tour Down Under die Sprintabteilung seines Milram-Teams an. In seinem Tagebuch auf Radsport News wird „Frösi“ vom ersten ProTour-Rennen der Saison berichten.

 
:tagebuch down under - Kriterium in Adelaide

Vom Skytrain überrollt

Von Robert Förster
1. Renntag - Kriterium in Adelaide
Foto:Roth

17.01.2010 - (rsn) - Heute war nun der erste Renntag. Er fing für uns um neun Uhr an. Zunächst stand eine kleine Trainingseinheit von 1,5 Stunden auf dem Plan. Mit einem kurzen Berg drin, um den „Motor“ noch mal hoch zu fahren. Am Ende wurden wir dann von einem Regenschauer überrascht, so dass wir nach ca. 40 km wieder im Hotel waren. Danach gab’s Mittagessen und um zwei Uhr ging es dann ab zur Strecke, einem Rundkurs von ca. 1,5 km. Gut zu fahren, mit nur einer Kurve, nach der man richtig antreten musste. Dass alle Profis nervös waren, merkte man daran, dass sich vor den einzigen beiden Toiletten lange Rennfahrerschlangen bildeten. Ein weiteres Indiz dafür war auch die Startaufstellung schon 20 Minuten vor dem Start.

Das Rennen begann, wie nicht anders zu erwarten, recht zügig. Attacken hier, Attacken da. Wir waren allerdings immer vorne präsent. Sogar Thomas Rohregger, von dem man es als Bergfahrer nicht hätte erwarten können, boxte sich vorne mit durch die Sprinterreihen.

Dass Theorie und Praxis nicht immer übereinstimmen, haben wir dann im Finale erlebt. Unser Ziel war es heute, fünf Mann auf die letzte Runde zu schicken, wobei Wim den Sprint fahren sollte.

Nachdem sich Columbia in den letzten fünf Runden formiert hatte, kam bei uns der Übereifer durch. Wir alle ebenfalls schön formiert, fünf Runden vor Ende vorne, nur leider vier Runden zu früh. So kam es, wie es kommen musste: In der letzten Runde wurden wir, und nicht nur wir, vom Skytrain überrollt. Das Ende vom Lied war, dass Wim eingebaut war und gar nicht erst zum Sprint kam.

Alles in allem war es ein schnelles Rennen mit einem 50er Schnitt. Die Beine waren bei allen gut, und das mit der Nervosität legt sich beim zweiten Rennen bestimmt.

Bis dahin

Euer Frösi

Robert Förster führt zum Saisonauftakt bei der Tour Down Under die Sprintabteilung seines Milram-Teams an. In seinem Tagebuch auf Radsport News wird „Frösi“ vom ersten ProTour-Rennen der Saison berichten.

 
:down under - Kriterium

Sky-Doppelsieg in Adelaide

Training in Australien - Foto:Roth
Training in Australien - Foto:Roth
Adelaide: 17.01.2010 · Das neugegründete Team Sky aus Großbritannien ist mit einem Doppelsieg in die Radsportsaison gestartet. Beim 51 Kilometer langen Eröffnungskriterium der Santos Tour Down Under zum Auftakt der ProTour in Australien setzte sich der Neuseeländer Greg Henderson vor seinem australischen Teamkollegen Chris Sutton durch. Dritter im Rymill Park von Adelaide wurde Vorjahressieger Robbie McEwen von Katusha. Als bester MILRAM Profi spurtete Robert Förster auf Rang 24 nachdem sich zuvor der deutsche ProTour-Rennstall im Finale offensiv an der Spitze gezeigt an.

Das Kriterium auf dem 1,7 Kilometer langen City-Kurs im East End von Adelaide begann nervös. Zahlreiche Fahrer versuchten nach dem Startschuss ihr Heil in der Flucht, doch erst nach Zweidrittel des Rennens konnte sich eine fünfköpfige Gruppe um die ehemaligen Tour de France-Sieger Lance Armstrong (Radiuo Shack) und Oscar Peirero (Astana) absetzen. Die Angreifer um die beiden prominenten Radstars fuhren zwischenzeitlich mit einem Vorsprung von 20 Sekunden vor dem geschlossenen Peloton. Zehn Kilometer vor dem Zielstrich lag der Rückstand der Verfolger bei zehn Sekunden. Unter Führung von Rabobank und MILRAM wurden die Ausreißer gestellt und die Teams bereiteten sich auf die erwartete Sprintankunft vor.

Das Cancer Council Helpline Classic zählt nicht zur Gesamtwertung der sechstägigen Santos Tour Down Under. Am Dienstag fällt der Startschuss zum ProTour-Auftakt mit der ersten Etappe über 141 Kilometer zwischen Clare und Tanunda. Die australische Rundfahrt endet Sonntag drauf nach sechs Tagesabschnitten und 845 Kilometern in Adelaide.

Ergebnis:
1. Gregory Henderson (NZL) Team SKY 1.04'33"
2. Christopher Sutton (AUS) Team SKY
3. Andre Greipel (GER) Columbia HTC
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Australien 2010

Ziel: Erster Saisonsieg in Down Under

Das Team MILRAM in Down Under
Adelaide: 15.01.2010 · Am Sonntag, dem 17. Januar wird mit dem Tour Down Under-Kriterium „Down Under Classic“ um 6:45 Uhr (MEZ) die Radsportsaison 2010 für das Team MILRAM eröffnet. Mit einem siebenköpfigen Aufgebot nimmt die deutsche ProTour-Mannschaft die insgesamt 51 Kilometer in Adelaide in Angriff. Am Dienstag, dem 19. Januar startet dann die erste Etappe der Tour Down Under über 141 Kilometer von Clare nach Tanunda. Die MILRAM Auswahl in Australien begann schon im Dezember mit der Vorbereitung auf den Saisonstart und das erste große Ziel: den ersten Sieg im Jahr 2010.

Bisher lief auch die Vorbereitung vor Ort nach Plan. „Mit Temperaturen um die 25 Grad Celsius und hervorragender Logistik, Organisation und Unterkunft haben wir hier optimale Bedingungen vorgefunden“, freute sich Vittorio Algeri, Sportlicher Leiter des Team MILRAM in Australien. Gearbeitet oder besser gesagt, geschwitzt wurde viel unter der Sonne des fünften Kontinents. „Wir haben gut trainiert und uns einige wichtige Streckenabschnitte schon einmal angeguckt“, erklärt Algeri.

Neben dem Anstieg hinauf nach Willunga Hill, der auf der fünften Etappe zwei Mal komplett gefahren wird, ehe er als Schlussanstieg erneut in Angriff genommen werden muss, standen auch die etwas kürzeren Steigungen des dritten und vierten Tagesabschnitts auf dem Programm. Zudem bereitete man sich auch auf die Sprintankünfte vor. „Der Sprinterzug, den wir hier bisher trainiert haben, kann sich sehen lassen. Wim und „Frösi“ kommen hier mit jedem Tag besser in Form, so dass wir wirklich gespannt sein können, wie es unter Rennbedingungen funktioniert“, fasst Algeri zusammen.

Wim Stroetinga konnte im letzten Jahr mit einem starken zweiten Platz beim Auftaktkriterium überraschen, was allerdings die Top-Platzierung des Team MILRAM in Australien blieb. Dieses Jahr soll es für die MILRAM Profis noch ein wenig mehr werden. „Wir wollen in Australien angreifen“, kündigt Gerry van Gerwen, General Manager des Team MILRAM, bereits im Dezember an. „Wir haben uns so intensiv und akribisch wie nie zuvor auf die kommende Saison vorbereitet. Unser Ziel ist es, direkt mit dem Saisonstart in Australien zu zeigen, dass ein neuer erfolgreicher Abschnitt für das Team MILRAM beginnt.“

Das Team MILRAM bei der Tour Down Under:
Robert Förster (GER/Leipzig), Markus Fothen (GER/Neuss), Artur Gajek (GER/Bergisch Gladbach), Luke Roberts (AUS/Kerpen), Thomas Rohregger (AUT/Innsbruck), Björn Schröder (GER/Berlin), Wim Stroetinga (NED/Drachten)
Sportlicher Leiter: Vittorio Algeri (ITA)

Die Etappen:
17. January, Prologue: Down Under Classic 51 km
19. January, 1. Stage: Clare - Tanunda 141 km
20. January, 2. Stage: Gawler - Hahndorf 133 km
21. January, 3. Stage: Unley - Stirling 132,5 km
22. January, 4. Stage: Norwood - Goolwa 149,5 km
23. January, 5. Stage: Snapper Point - Willunga 148 km
24. January, 6. Stage: Adelaide City Council Circuit 90 km
Gesamtlänge: 845 km

=> Website der Veranstaltung
 
Interview mit Robert Förster

"Es wird für uns ein Jahr der Entscheidung"

autogramm_340_02_robert_foerster_2010_team_milram_foto_roth11.01.2010 - (rsn) – Robert Förster soll bei der Tour Down Under für einen frühen Saisonsieg seines Milram-Rennstalls sorgen. Im Interview mit Radsport News berichtet der 31-jährige Sprinter über Veränderungen in der Saisonvorbereitung, den gestärkten Zusammenhalt im Team und die Ambitionen seines Teams, in den Sprintentscheidungen dem Columbia-Zug um Mark Cavendish und André Greipel Paroli zu bieten.

Bei Team Milram gibt es nicht nur einige personelle Neuerungen, sondern auch in der Art der Vorbereitung auf die neue Saison. Hat sich bei Ihnen persönlich auch etwas geändert?

Förster: Ja, auf jeden Fall. Wir hatten in den vergangenen Jahren eigentlich immer freie Hand gehabt und das ist uns dieses Jahr sozusagen entzogen worden. Ich bin aus dem Urlaub gekommen, hatte dann zehn Tage Zeit, mich daheim vorzubereiten, um dann mit der „Australien-Gruppe“ nach Mallorca ins Trainingslager zu fliegen dort rund zwei Wochen hart zu trainieren. Nach einer Woche Aufenthalt daheim ging es schon zum gemeinsamen Trainingslager nach Mallorca. Da war es schwierig, noch Platz für individuelle Dinge zu finden.

Wäre es Ihnen lieber gewesen, mehr Zeit für individuelles Training zu haben?

Förster: Ja und Nein. Sicherlich ist die Zeit vom Saisonende bis zum ersten Rennen in Australien unheimlich kurz. Früher hat man Mitte Februar angefangen oder Mitte März, bzw. selbst so ein Rennen wie das in Katar war früh im Kalender. Jetzt fliegen wir schon Anfang Januar nach Australien. Da fehlen einem im Vergleich zu früher drei, vier Wochen in der Vorbereitung Und das merkt man natürlich. Wir sind auf Mallorca viele Kilometer gefahren. Mein Krafttraining zuhause hat etwas darunter gelitten, aber ich gehe die Saison zuversichtlich an.

In welcher Form und mit welchen Ambitionen werden Sie in Australien bei der Tour Down Under antreten?

Förster: Wir haben in Australien fit zu sein. Das ist die klare Vorgabe des Teams und

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