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Giro d'Italia 2010 - 3. Etappe

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Team MILRAM mit 17 Fahrern bei DM in Cottbus
Gerald Ciolek - Foto: Roth
Team MILRAM mit 17 Fahrern bei DM in Cottbus

Dortmund: 25.06.2009

Mit insgesamt 17 Fahrern stellt das Team MILRAM am kommenden Wochenende das größte Aufgebot bei den Deutschen Straßenmeisterschaften in Cottbus. Markus Fothen ist der aussichtsreichste Kandidat des Team MILRAM für den Titel im Einzelzeitfahren am Freitag, 26. Juni. Kapitän Gerald Ciolek führt das deutsche ProTour-Team am Sonntag, 28. Juni beim Straßenrennen auf dem rund 240 Kilometer langen Flachkurs in der Lausitz an. Zudem stehen weitere MILRAM-Profis bei den nationalen Meisterschaften in Österreich, der Slowakei und den Niederlanden am Start.

„Da wir das einzige deutsche ProTour-Team sind, werden alle anderen Mannschaften auf uns gucken und versuchen uns ein Bein zu stellen“, so Christian Henn, Sportlicher Leiter Team MILRAM. „Wir sind zwar numerisch im Vorteil aber auf diesem flachen Kurs hilft uns das nur bedingt weiter. Daher sehe ich Andre Greipel aus dem Team Columbia in der Favoritenrolle, vor allem aufgrund seiner starken Ergebnisse in den letzten Wochen. Für uns heißt es, sehr aufmerksam zu fahren und unsere Sprinter Gerald Ciolek und Robert Förster im Finale vorne zu platzieren.“

Am Freitag, 26. Juni stehen vier MILRAM-Profis bei den Deutschen Einzelzeitfahrmeisterschaften am Start. Neben Markus Fothen nehmen Christian Kux, Martin Müller und Markus Eichler den 40 Kilometer langen Kurs in Angriff. In der Slowakei stellt sich Martin Velits am gleichen Tag dem Kampf gegen die Uhr.
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Team MILRAM startet bei Ster Elektrotoer
Dortmund: 15.06.2009

Ab kommendem Mittwoch startet das Team MILRAM bei der niederländischen Etappenfahrt Ster Elektrotoer (17.-21. Juni / UCI-Kategorie 2.1). Gleich zwei ehemalige Sieger stehen dabei in den Diensten des deutschen ProTour-Rennstalls. Ralf Grabsch, der die MILRAM-Equipe als Sportlicher Leiter anführt, fuhr im Jahr 1999 zum Gesamtsieg. Servais Knaven, der an der Spitze des Aufgebots steht, konnte die Rundfahrt 1993 für sich entscheiden.

„Wir fahren auf Gesamtwertung und auf Etappensiege. Das Team ist gut aufgestellt und hat sich in den letzten Wochen sehr gut präsentiert und etabliert“, so Ralf Grabsch. „Die Sprintankünfte liegen unseren Sprintern Wim Stroetinga und Robert Förster und mit Niki Terpstra haben wir einem Mann für das Gesamtklassement.“

Neben Routinier Knaven stehen zwei weitere Niederländer am Start. Niki Terpstra dürfte sich Hoffnungen auf den Gesamtsieg machen können, nachdem der junge Allrounder bei der Dauphine Libere nach seinem Etappensieg für einen Tag das Gelbe Trikot eroberte. Sein Landsmann Wim Stroetinga setzt auf die Sprintankünfte. Der schnelle Niederländer soll zusammen mit den beiden deutschen Sprintern Robert Förster und Thomas Fothen für einen Tagessieg sorgen. Verstärkt wird das Team MILRAM von dem erfahrenen Martin Müller und Youngster Artur Gajek.

Die niederländische Rundfahrt wurde im Jahr 1987 zum ersten Mal ausgetragen. Der Streckenverlauf führt seitdem durch die Provinzen Limburg und Sittard/Geleen. Am Samstag macht die Ster Elektrotoer einen Abstecher ins benachbarte Belgien. Neben Ralf Grabsch konnte mit Stefan Schumacher (2005) ein zweiter Deutscher seit Bestehen des Rennens einen Erfolg in der Gesamtwertung feiern.

Das Team MILRAM Aufgebot:
Robert Förster (GER / Markkleeberg), Thomas Fothen (GER / Kaarst), Artur Gajek (GER / Bergisch Gladbach), Servais Knaven (NED/ Meerle, BEL), Martin Müller (GER / Berlin), Wim Stroetinga (NED / Oldeberkoop), Niki Terpstra (NED / Haarlem)

Sportlicher Leiter:
Ralf Grabsch (GER / Hürth)

Die Etappen 2009:
17. Juni, 1. Etappe (Prolog): Gemert - Germert 6,9 km
18. Juni, 2. Etappe: Eindhoven – Sittard/Geleen 175 km
19. Juni, 3. Etappe: Schimmert – Schimmert 179 km
20. Juni, 4. Etappe: Verviers (BEL) – La Gileppe (BEL) 189 km
21. Juni, 5. Etappe: Beek – Helmont 179 km
Gesamtlänge: 728,9 Kilometer

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Mit Terpstra und Förster zur Ster Elektrotoer

Milram fährt auf Gesamtwertung und auf Etappensiege

 15.06.2009 - (rsn) – Bei der am kommendem Mittwoch beginnenden Ster Elektrotoer (17.-21. Juni /Kat. 2.1) fährt das Team Milram auf Gesamtwertung und auf Etappensiege. „Die Sprintankünfte liegen unseren Sprintern Wim Stroetinga und Robert Förster und mit Niki Terpstra haben wir einem Mann für das Gesamtklassement“, so der Sportliche Leiter Ralf Grabsch, der das Rennen in den Niederlanden 1999 gewinnen konnte. Sechs Jahre zuvor war Servais Knaven erfolgreich, einer von drei Niederländern im sieben Fahrer starken Aufgebot des Dortmunder Rennstalls.

Terpstra gewann zuletzt eine Etappe der Dauphiné Libéré, Förster feierte vor drei Jahren bei der Ster Elektrotoer einen Etappensieg und war 2007 jeweils einmal Zweiter und Dritter.

Das Milram-Aufgebot: Robert Förster, Thomas Fothen, Artur Gajek, Servais Knaven, Martin Müller, Wim Stroetinga, Niki Terpstra

 
Team MILRAM fährt zum Giro-Auftakt in die Top Ten
Team MILRAM fährt zum Giro-Auftakt in die Top Ten


 Venedig: 09.05.2009 Das Team MILRAM hat beim Mannschaftszeitfahren zum Auftakt des 92. Giro d‘Italia einen Top Ten-Platz belegt. Das deutsche ProTour-Team teilte sich bei der ersten Tageswertung des 100. Giro-Jubiläums mit einer Zeit von 22:39 Minuten Rang zehn mit dem zeitgleichen Cervelo TestTeam. Schnellste Mannschaft auf dem 20,5 Kilometer langen Kurs mit Start und Ziel in der Lagunenstadt Venedig wurde das Team Columbia mit einer Zeit von 21:50 Minuten. Zweitschnellstes Team mit einem Rückstand von sechs Sekunden war die US-Mannschaft Garmin-Slipstream, das Team Astana fuhr 13 Sekunden hinter der schnellsten Mannschaft auf Rang drei über den Zielstrich. Somit übernahm der Brite Mark Cavendish (Columbia) bei milden 23 Grad Celsius das Rosa Trikot des Gesamtführenden.

„Obwohl wir wussten, dass es schwer werden wird, war es unser Ziel in die Top Ten zu fahren“, so Ralf Grabsch, der zusammen mit Vittorio Algeri die sportlichen Geschicke des Team MILRAM in Italien lenkt. „Wir haben eine super Leistung gebracht und sind sehr konzentriert und diszipliniert aufgetreten. Für unsere Fahrer ist dieser Auftakt sehr wichtig, gerade für die nächsten Tage. Das gibt uns Selbstvertrauen und wir werden auf dieser Leistung weiter aufbauen.“

Resultat Mannschaftszeitfahren:
1. Team Columbia - Highroad 21:50 (56.33 km/h)
2. Garmin-Slipstream 0:06
3. Astana 0:13
4. LPR Brakes-Farnese Vini 0:22
5. ISD 0:27
6. Team Katusha 0:35
7. Rabobank 0:38
8. Liquigas 0:40
9. Lampre-NGC 0:42
10. Team Milram 0:49
11. Cervelo Test Team 0:49
12. Barloworld 0:54
13. Team Saxo Bank 0:55
14. Caisse d'Epargne 0:58
15. Bbox Bouygues Telecom 1:01
16. Serramenti PVC Diquigiovanni 1:06
17. Quick Step 1:14
18. Xacobeo Galicia 1:19
19. Acqua & Sapone 1:21
20. Silence-Lotto 1:22
21. AG2R La Mondiale 1:35
22. Fuji-Servetto 1:37

Gesamtwertung:
1 Mark Cavendish (GBR) Team Columbia 21.50
2 Marco Pinotti (ITA) Team Columbia
3 Edvald Boasson Hagen (NOR) Team Columbia
4 Michael Rogers (AUS) Team Columbia
5 Thomas Lövkvist (SWE) Team Columbia
6 Mark Renshaw (AUS) Team Columbia
7 Kanstantsin Siutsou (BLR) Team Columbia
8 Morris Possoni (ITA) Team Columbia
9 Michael Barry (CAN) Team Columbia
10 David Zabriskie (USA) Team Garmin Slipstream 0.06
...

Das MILRAM-Aufgebot:
Luca Barla (ITA/ San Remo), Robert Förster (GER/Leipzig), Markus Fothen (GER/Kaarst), Thomas Fothen (GER/Kaarst), Martin Müller (GER/Berlin), Thomas Rohregger (AUT/Kramsach), Matthias Ruß (GER/Oberried), Ronny Scholz (GER/Herrenberg), Björn Schröder (GER/Berlin)

Sportliche Leiter:
Vittorio Algeri (ITA), Ralf Grabsch (GER)

Die Etappen 2009:
9. Mai, 1. Etappe: Venedig – Venedig (MZF) 20,5 km
10. Mai, 2. Etappe: Jesolo – Triest 156 km
11. Mai, 3. Etappe: Grado - Valdobbiadene 198 km
12. Mai, 4. Etappe: Padua – San Martino di Castrozza 162 km
13. Mai, 5. Etappe: San Martino di Castrozza - Alpe Di Siusi 125 km
14. Mai, 6. Etappe: Bressanone/Brixen - Mayrhofen (AUT) 248 km
15. Mai, 7. Etappe: Innsbruck (AUT) - Chiavenna 244 km
16. Mai, 8. Etappe: Morbegno – Bergamo 209 km
17. Mai, 9. Etappe: Mailand – Mailand 163 km
19. Mai, 10 Etappe: Cuneo – Pinerolo 262 km
20. Mai, 11. Etappe: Turin - Arenzano (Genua) 214 km
21. Mai, 12. Etappe: Sestri Levante – Riomayre (EZF) 60,6 km
22. Mai, 13. Etappe: Lido Di Camaiore – Firenze 176 km
23. Mai, 14. Etappe: Campi Bisenzio – Bologna (San Luca) 172 km
24. Mai, 15. Etappe: Forli' - Faenza 161 km
25. Mai, 16. Etappe: Pergola – Monte Petrano 237 km
27. Mai, 17. Etappe: Chieti - Blockhaus 83 km
28. Mai, 18. Etappe: Sulmona - Benevento 182 km
29. Mai, 19. Etappe: Avellino - Vesuv 164 km
30. Mai, 20. Etappe: Neapel - Anagni 203 km
31. Mai, 21. Etappe: Rom – Rom (EZF) 14,4 km
Gesamtdistanz: 3.454,5 Kilometer

=> Team MILRAM startet bei Jubiläumsausgabe des Giro d’Italia
=> Website der Veranstaltung
 
Die deutschen Giro-Starter im Überblick

Die deutschen Giro-Starter im Überblick

Voigt, Förster und Markus Fothen als Hoffnungsträger

 08.05.2009 - (rsn) - Insgesamt acht deutsche Fahrer nehmen an der 92. Auflage des Giro d`Italia (9. - 31. Mai) teil, sieben weniger als noch im Vorjahr. Bis auf den Berliner Jens Voigt (Saxo Bank) treten alle im Milram-Trikot an. Radsport News beurteilt die Chancen und Ambitionen der Deutschen:

Robert Förster (Milram, 31 Jahre): Der Giro d`Italia ist für Robert Förster ein gutes Pflaster. 2006 gewann der Sprinter die Schlussetappe in Mailand, im Jahr darauf konnte er sogar zwei Giro-Etappen für sich entscheiden. Ob Förster an diese Erfolge anknüpfen kann, bleibt allerdings fraglich. Es gibt nur wenige reine Sprinteretappen, und auf denen bekommt es der Ex-Gerolsteiner mit Kalibern wie Mark Cavendish (Columbia Highroad) oder Alessandro Petacchi (LPR) zu tun. Zudem musste Förster, in diesem Jahr Etappensieger bei der Türkei-Rundfahrt, wegen Erkältung auf seinen letzten Formtest, die Tour de Romandie, verzichten. Deshalb steht hinter der Form des Markkleebergers ein kleines Fragezeichen. Eine Podiumsplatzierung bei einer der Sprintankünfte ist "Frösi" jedoch allemal zuzutrauen.

Markus Fothen (Milram, 27 Jahre): Vieles, was für Robert Förster gilt, trifft auch auf Markus Fothen zu. Auch dessen Giro-Vorbereitung lief nicht ideal. Die Tour de Romandie musste Fothen nach zwei Tagen wegen Fiebers aufgeben. Nur wenn sich der 27-Jährige davon gut erholt hat, ist ihm ein Etappensieg - auf einem der anspruchsvolleren Teilstücke - zuzutrauen. Die Gesamtwertung hat der Allrounder aus Kaarst diesmal nicht im Auge. Mit einer Wiederholung seines 12. Platzes von 2005 ist nicht zu rechnen.

Thomas Fothen (Milram, 26 Jahre): Neben Markus Fothen geht auch dessen jüngerer Bruder Thomas für Milram an den Start. Der 26-Jährige soll, wie zu Gerolsteiner-Zeiten, für Robert Förster die Sprints anziehen. 2007 fuhr der "kleine" Fothen bei einer Giro-Etappe überraschend aufs Podium, im Vorjahr verfehlte er es mit Rang vier nur knapp. Ob ihm bei der 92. Austragung wieder eine solche Überraschung gelingt? Die bisherige Saison jedenfalls verlief eher durchwachsen.

Martin Müller (Milram, 35 Jahre): Martin Müller ist ein Muster an Beständigkeit. Der Milram-Routinier bestritt den Giro, die Tour und die Vuelta je einmal und erreichte immer das Ziel. Spektakulär waren die Auftritte des stets Helferdienste verrichtenden Berliners nicht. Seine Aufgaben hatte er aber immer zur vollsten Zufriedenheit seiner Kapitäne erfüllt. So wird es auch beim diesjährigen Giro sein. Der 35-Jährige wird wieder für seine Teamkollegen schuften, sie mit Flaschen versorgen und aus dem Wind halten.

Matthias Ruß (Milram, 25 Jahre): Im Vorjahr hätte sich Matthias Ruß beim Giro d`Italia beinahe einen großen Traum erfüllt. Nach der 6. Etappe, in der er als Ausreißer den zehnten Platz belegte, fehlte dem Kletterspezialisten nur eine Sekunde auf das Rosa Trikot. Bis kurz vor dem Etappenziel war es virtuell sogar in Ruß' Besitz, bis ihm wenige Meter vor dem Ziel der Italiener Giovanni Visconti davonfuhr und dem Deutschen das maglia rosa vor den Augen wegschnappte. In diesem Jahr ist es eher unwahrscheinlich, dass der 25-Jährige wieder in den Kampf um die Gesamtführung eingreifen wird. Zum einen gehört Glück dazu, die richtige Ausreißergruppe zu erwischen. Zum anderen konnte sich der Ex-Gerolsteiner in der bisherigen Saison noch keine vordere Platzierung herausfahren.

Ronny Scholz (Milram, 31 Jahre): Nach 2003 und 2006 bestreitet Ronny Scholz seinen dritten Giro. Diesmal will der 31-jährige Herrenberger endlich das Ziel in Rom erreichen. In sportlicher Hinsicht wird der Schwiegersohn von Hans-Michael Holczer vor allem in die Rolle des Helfers schlüpfen. Chancen auf ein eigenes Spitzenergebnis könnten sich aus einer Fluchtgruppe heraus ergeben.

Björn Schröder (Milram, 28 Jahre): Björn Schröder steht als einziger deutscher Starter vor seinem Giro-Debüt. Seine Rundfahrt-Tauglichkeit stellte der Gewinner der Regio-Tour 2008 allerdings mit seinen Tour-Teilnahmen 2006 und 2008 unter Beweis. Der 28-jährige Berliner ist im Milram-Team der ideale Fahrer für Fluchtgruppen. Er kommt gut mit anspruchsvollem Terrain klar und verfügt über die nötige Endschnelligkeit. Kurz: Schröder bringt alles mit, was ein erfolgreicher Ausreißer braucht.

Jens Voigt (Saxo Bank, 37 Jahre): Aussichtsreichster Kandidat auf einen deutschen Etappensieg beim Jubiläums-Giro dürfte Jens Voigt sein. Der Saxo-Bank-Profi hat freie Fahrt, da sein Team keinen Mann fürs Gesamtklassement im Aufgebot hat. So wird man "Voigte" wohl das eine oder andere Mal in Ausreißergruppen sehen. Die Form des Allrounders stimmt auch, was sein Gesamtsieg beim Criterium International unterstrich. Trotz seiner mittlerweile 37 Jahre scheint Voigt, der im Vorjahr seine erste Giro-Etappe gewann, nach wie vor in der Lage, ein schweres Teilstück für sich entscheiden zu können. Dazu werden sich aufgrund des Streckenprofils mehrere Gelegenheiten bieten. Es wäre keine Überraschung, wenn Voigt eine davon nutzen würde
 
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